Lieferung und Einsatz


 

Nachdem die Industrie ein für Dortmund brauchbares Fahrzeug geschaffen hatte erfolgte sofort ein Großauftrag über 41 Wagen. Da die Düwag zu der Zeit gerade ausgelastet war musste die Hansawaggon in Bremen einspringen und fertigte 20 Wagen in Lizenz. Es waren die Wagen 61-81,gefertigt von Düwag, und 41-60 von Hansa. So kam es, dass am 1. September 1959 mit Wagen 62 ( die Reihenfolge wurde nicht so genau eingehalten) der erste GT8 in den Linienbetrieb ging, bis zum 30.01.1960 waren alle Wagen ausgeliefert und in Betrieb gegangen. Diese gelangten zuerst auf die Linie 17, Hafen - Aplerbeck, und nach und nach auch auf andere Linien, wie z.b. die 9/19 zwischen Hbf und Unna bzw. Wickede. Da die Fahrzeuge sich außerordentlich gut bewährten und ein GT8 einen kompletten Dreiwagen Zug und somit zwei Schaffner ersetzten konnte, kam es in den nächsten Jahren zu weiteren Lieferungen, allerdings nun nur noch von der Düwag. So im Jahre 1966,wo insgesamt 25 Wagen mit den Nummern 16-40 in Betrieb genommen wurden, es folgte 1969 die Serie 6-15 die allerdings 1973 in 82-91 umgezeichnet wurde um der letzten Serie von 1974 Platz zu machen, die die Nummern 1-15 erhielten. Mit Wagen 15 ging am 15.07.1974 der letzte GT8 in Betrieb, die Beschaffung von insgesamt 91 ziemlich identischen Wagen war abgeschlossen. Die letzte Lieferung (sie war umso bemerkenswerter da in Bonn bereits der B-Wagen die ersten Gehversuche machte) führte auch endlich zur Abstellung der letzten Zweiachser bis zum Jahre 1975 und der ersten GT4.
Beheimatet waren GT8 praktisch in allen damaligen Betriebshöfen bis zu deren Schließung, ab 1974 verblieben nur noch die Betriebshöfe Westfalendamm und Dorstfeld. In Folge der Stadtbahneröffnung 1984 wurden jedoch alle Wagen bereits 1983 vom Westfalendamm abgezogen und von nun an nur noch in Dorstfeld stationiert.