Der Ursprung                      


 

 

Aufgrund eines Ministererlasses zum 01.01.1960 der besagte, daß alle Fahrzeuge ab diesem Datum neuen Sicherheitsbestimmungen bei Verglasung, Bremsen etc. entsprechen müssen, entstand in Dortmund ein großer Bedarf an Neufahrzeugen, desweiteren wollte und musste man die Personalkosten durch wirtschaftlichere Wagen senken.
Mit der Entwicklung des Zweirichtungs-Sechsachsers (Typ Bochum) hatte die Düwag Ende der fünfziger Jahre ein ideales Fahrzeug für kleine bis mittlere Betriebe geschaffen. Für Großstadtunternehmen waren Sechs- und Achtachser als Einrichtungswagen im Programm. Diese konnten dort wegen Schleifen oder Dreiecken an den Streckenenden meist problemlos einsetzt werden. Da Dortmund jedoch auf seinen zumeist langen Außenstrecken kaum über Wendemöglichkeiten verfügte, aber auch bedingt durch die Lage der Haltestellen an vielen eingleisigen Abschnitten Fahrzeuge mit Türen auf beiden Seiten benötigte, waren diese Einrichtungswagen für Dortmund unbrauchbar, während der Typ Bochum zwar vom Prinzip das geeignete Fahrzeug darstellte, aber eine zu geringe Kapazität aufwies. Auch mit der Option, zu bestimmten Zeiten Beiwagen anzuhängen konnte man sich bei dem DSW nicht anfreunden.
Stattdessen regten sie an, analog zu den Einrichtungswagen, durch einfügen eines Mittelteils einen geeigneten Wagen zu schaffen. Diesen Wunsch konnte die Düwag aufgrund des Baukastenprinzips ohne größere Probleme erfüllen.
Der Dortmunder GT8 war geboren.